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Kanada - Quer durch den Osten

Riesige Wälder, weites Land, einzigartige Tierwelt – das lässt uns unweigerlich an Kanada denken Doch wie ist Kanada wirklich?

Kanada ist nach Russland das zweitgrößte Land der Erde, mit  ca. 32 Millionen Einwohnern und einem mit dem deutschen vergleichbaren Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner. Vor allem wegen der ungeheuren Bodenschätze und Rohstoffe gilt es als reiches Land.

Kanada ist ein klassisches Einwanderungsland, dessen Urbevölkerung vor über 20.000 Jahren über die Beringstrasse einwanderte. Es waren Vorfahren der Inuit und der Indianer oder First Nations, wie diese in Kanada politisch korrekt bezeichnet werden, die den amerikanischen Kontinent kultivierten. Vermutlich gab es auch Einwanderungen kleiner Gruppen aus China und Polynesien. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts gründeten die Wikinger erste Siedlungen im Norden Neufundlands, doch hielten sich diese nicht lange. 1497 landete Giovanni Caboto an der Küste von Labrador. 1534 nahm der Franzose Jacques Cartier das Gebiet um den St. Lorenz-Strom für Frankreich in Besitz. Im 17. und 18. Jahrhundert folgten den Franzosen die Engländer. Nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg wanderten viele Amerikaner ein, die auf der Seite der Briten gekämpft hatten. Es folgten im 19. Jahrhundert Italiener, Deutsche, Ukrainer und Polen. Heute kommen hauptsächlich Asiaten, vor allem aus der Volksrepublik China.

Politisch führt das zu einem „Mosaik der Kulturen“, einem von der Regierung  unterstützten Nebeneinander der Kulturen, als Gegensatz zu einer „Schmelztiegel-Kultur“. Kanada ist eine Förderation, bestehend aus 10 Provinzen und drei Territorien, die direkt von der Regierung verwaltet werden.

 

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